Montag, September 06, 2010
   
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Arbeitsgruppe Perinatale Neuroprotektion

Der Hintergrund
In Deutschland werden jährlich 4 von 1000 Kindern als so genannte „extreme Frühgeborene“ vor der vollendeten 28. Schwangerschaftswoche
geboren. Etwa 80% dieser Kinder können heute überleben. Weniger als 50% von ihnen werden gesund und ohne erkennbares motorisches oder kognitives Entwicklungsdefizit aufwachsen. 5-10% der Kinder erleiden noch im Mutterleib oder während der ersten Lebenswochen schwere substantielle Hirnschädigungen. Klinische Auffälligkeiten können bisher erst im Verlauf der neurologischen Entwicklung im ersten Lebensjahr nachgewiesen werden. Früh-fördernde Maßnahmen setzen deshalb in aller Regel nicht vor dem 6. Lebensmonat ein. Wichtiges Förderpotenzial geht so verloren.
Individuelle und familiäre Belastung nach Frühgeburt sind von unmittelbarer sozialer und gesellschaftlicher Bedeutung.

Arbeitsgruppe Perinatale Neuroprotektion

Abteilung Neonatologie:

PD Dr. med. Axel Heep

Prof. Peter Bartmann

Dr. Nicole Müller

PD Dr. Andreas Müller

Dr. Christine Poralla

Klinik für Radiologie

Prof. Henning Boecker

Dr. med. Dipl. Phys. Lukas Scheef

Dip. Biol. Jakob Jankowski

Nadine Zimmermann

Abteilung für pränatale Medizin und Geburtshilfe

Prof. Ulrich Gembruch

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